5+
Jahre offen
320+
Gäste
4.8
Ø Bewertung
87%
kommen wieder
Bewertungen
Was Gäste berichten
Kathrin Müller
Zürich · Autorin
Ich war für eine Nacht da und habe mehr geschrieben als in den zwei Wochen davor. Der Schreibtisch ist tatsächlich breit, die Lampe ist gut, und man hört nichts aus dem Treppenhaus. Das Frühstück war still und angenehm. Ich komme wieder.
Mai 2025
Thomas Brunner
Basel · Journalist
Für das Schreiben eines längeren Artikels war Federkiel genau richtig. Stille, die wirklich hält, und ein Zimmer, das nicht versucht, schön zu sein — es versucht, nützlich zu sein. Der einzige Wunsch wäre ein etwas festerer Stuhl, aber das ist Geschmackssache.
April 2025
Sophie Eichenberger
Bern · Schriftstellerin
Eine Woche mit dem Wochen-Paket. Der Warenkorb war ein unerwartetes Geschenk — ich musste nicht einmal an Einkaufen denken. Die Abendlesestunde habe ich zweimal besucht, einmal weggelassen. Niemand hat nachgefragt. Das war genau richtig.
Mai 2025
Andreas Wenger
St. Gallen · Übersetzer
Als Übersetzer brauche ich lange, ruhige Blöcke. Hier funktioniert das. Das Doppelzimmer hatte ich allein genutzt — zwei Tische sind tatsächlich praktisch, man kann Wörterbücher und Manuskript ausbreiten, ohne sich zu beschränken.
März 2025
Luisa Ferretti
Luzern · Drehbuchautorin
Ich hatte zwischendurch Momente, wo mir nichts eingefallen ist — aber das liegt nicht an Federkiel. Die Gartenbank hat mir geholfen. Die Bibliothek auch. Das Personal ist präsent ohne aufzudrängen, was ich wirklich schätze.
April 2025
Rolf Huber
Winterthur · Lehrer und Autor
Ich lebe keine zehn Minuten entfernt — trotzdem habe ich eine Nacht gebucht, um einen Abschnitt fertig zu schreiben, der zuhause nicht funktionieren wollte. Der Ortswechsel hat gewirkt. Frühstück am nächsten Morgen, dann nach Hause. Genau das, was ich gebraucht habe.
Mai 2025
Aufenthaltsberichte
Drei Aufenthalte im Detail
Aufenthalt: Schreibwoche
Ein Manuskript, das seit zwei Jahren wartet
Ausgangslage
Eine Autorin aus Zürich hatte seit zwei Jahren an einem Roman gearbeitet, den sie im Alltag nicht voranbrachte. Der Text existierte, aber die Kapitel hingen zusammenhanglos.
Was die Woche brachte
Sieben Tage mit dem Wochen-Paket, fester Schreibtisch, kein Programm. Sie nutzte die Abendlesestunde dreimal, las Passagen laut und hörte sich selbst zu.
Ergebnis
Am Ende der Woche hatte sie vier neue Kapitel und eine klare Vorstellung vom Abschluss des Romans. „Der Text hat endlich eine Richtung bekommen", sagte sie beim Abreisen.
Aufenthalt: Doppelaufenthalt
Zwei Schreibende, ein gemeinsames Projekt
Ausgangslage
Zwei Sachbuchautorinnen aus Basel arbeiteten an einem gemeinsamen Band. Die Abstimmung per E-Mail funktionierte schlecht, Treffen im Café zu kurz.
Was der Aufenthalt brachte
Drei Nächte im Doppelzimmer. Tagsüber jede an ihrem Tisch, abends kurzes gemeinsames Gespräch. Kein Zeitdruck, kein Café-Lärm.
Ergebnis
Sie brachten drei Kapitel in Form und einigten sich auf den Aufbau des restlichen Bandes. Den Drucker nutzten sie täglich für Ausdrucke und Randnotizen.
Aufenthalt: Eine Nacht
Ein Anfang, der sich nicht einstellen wollte
Ausgangslage
Ein Journalist aus St. Gallen steckte bei einem langen Essay fest. Der erste Satz kam nicht, der Rest auch nicht. Ein freier Tag war vorhanden.
Was die Nacht brachte
Ein ruhiges Zimmer für eine Nacht. Schreiben bis Mitternacht, dann Bibliothek. Am Morgen Frühstück und nochmals zwei Stunden am Text.
Ergebnis
Der Artikel war am nächsten Mittag fertig. „Ich hätte nicht gedacht, dass eine einzige Nacht so viel ausmacht."
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